Wie verändert der 7. Oktober 2023 das Leben von Israelis in Berlin? Die Autorin Andrea von Treuenfeld liest aus Interviews mit Menschen, die zwischen Israel und Deutschland, zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Aufbruch und Heimatverbundenheit leben. Im Mittelpunkt stehen persönliche Lebensgeschichten von Ron Segal, Nur Ben Shalom, Ahmad Mansour, Ruthe Zuntz, Sharon On und Erez Majerantz. Sie alle leben als Israelis in Berlin – mit unterschiedlichen religiösen, kulturellen und politischen Hintergründen. Zu Wort kommen jüdische Stimmen ebenso wie palästinensische, muslimische und griechisch-orthodoxe Perspektiven. Die Veranstaltung lädt dazu ein, eigene Denkmuster zu hinterfragen und die Komplexität israelischer Identitäten in Deutschland besser zu verstehen. Es geht um Erinnerung, Zugehörigkeit, Brüche, Konflikte und die Frage, wie ein demokratisches Miteinander trotz unterschiedlicher Erfahrungen gelingen kann. „3 für Demokratie“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Evang. Bildungswerk Schwabach e.V., Kath. Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V. und vhs im Landkreis Roth. Die Reihe will Menschen für Demokratie begeistern, zur Beteiligung ermutigen und zeigen, wie wichtig Zuhören, Perspektivwechsel und offene Diskussion für ein demokratisches Zusammenleben sind. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erwünscht.
Wie entstehen Feindbilder? Wie wird aus Unsicherheit Hass – und aus Vorurteilen Gewalt? Welche Rolle spielt Sprache dabei, wenn gesellschaftliche Konflikte eskalieren? Der Fürther Autor Leonhard F. Seidl liest aus seinem Roman „Fronten“. Der Roman erzählt von Schuldzuweisungen, Angst und den zerstörerischen Kräften einer aufgeheizten Gesellschaft. Im Anschluss an die Lesung laden wir zum offenen Gespräch ein. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit entsteht, welche Mechanismen sie verstärken und was ihr entgegenwirken kann. Welche Rolle spielen Emotionen, Stereotype und mediale Darstellungen? Wie können wir lernen, differenzierter hinzusehen, genauer zuzuhören und verantwortungsvoller mit Sprache umzugehen? Eine Veranstaltung über die Macht der Worte – und darüber, wie Sprache demokratische Verständigung fördern oder zerstören kann. „3 für Demokratie“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Evang. Bildungswerk Schwabach e.V., Kath. Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V. und vhs im Landkreis Roth. Die Reihe will Menschen für Demokratie begeistern, zur Beteiligung ermutigen und zeigen, wie wichtig Zuhören, Perspektivwechsel und offene Diskussion für ein demokratisches Zusammenleben sind. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erwünscht.
Warum klaffen Realität und persönliche Wahrnehmung immer häufiger auseinander? Obwohl sich vieles positiv entwickelt – etwa in der Sicherheitslage in Deutschland – wächst bei vielen Menschen das Gefühl von Unsicherheit. Im Rahmen der Demokratiereihe „Die aufgebrachte Gesellschaft“ spricht Michael Husarek, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten, über die Rolle der Medien in dieser Entwicklung. Welche Verantwortung trägt die Presse als „vierte Gewalt“ in der Demokratie? Wie prägen Nachrichtenlogiken wie „If it bleeds, it leads“ unsere Wahrnehmung? Und wie gelingt der Spagat zwischen Neutralität, Meinungsvielfalt und demokratischem Auftrag? Im Anschluss laden wir herzlich zur Diskussion ein: über Fakten, Gefühle, Medienvertrauen und die Frage, wie wir als Gesellschaft wieder besser miteinander ins Gespräch kommen können. „3 für Demokratie“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Evang. Bildungswerk Schwabach e.V., Kath. Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V. und vhs im Landkreis Roth. Die Reihe will Menschen für Demokratie begeistern, zur Beteiligung ermutigen und zeigen, wie wichtig Zuhören, Perspektivwechsel und offene Diskussion für ein demokratisches Zusammenleben sind. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erwünscht.
Was macht einen Ort zu einem Zuhause? Was lässt uns ankommen, dazugehören und Wurzeln schlagen? Heimat bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Beim moderierten Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ setzen wir uns mit unterschiedlichen Erfahrungen von Heimat, Zugehörigkeit und Zusammenleben auseinander. In kleinen Gesprächsrunden erhalten alle gleich viel Redezeit: Eine Person spricht, die anderen hören zu – ohne Unterbrechung, Bewertung oder direkte Erwiderung. Dabei geht es nicht darum, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen. Die Teilnehmenden reflektieren die eigene Perspektive, üben bewusstes Zuhören und erleben, wie Verständigung auch bei unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen gelingen kann. Ob hier geboren, seit Jahrzehnten verwurzelt oder neu angekommen: Alle sind willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Um Anmeldung wird gebeten. Kurzentschlossene sind ebenfalls willkommen. Moderation: Ingrid Pickel & Heike Grethlein
Wer wird gehört? Wer wird gesehen? Wer gehört selbstverständlich dazu – und wer muss erst um einen Platz am Tisch kämpfen? Menschen und Lebensgeschichten sind vielfältig. Herkunft, Alter, soziale Situation, Behinderung, Geschlecht, sexuelle Identität, Familiengeschichte oder ganz persönliche Erfahrungen können beeinflussen, ob wir uns zugehörig fühlen und ob unsere Perspektive wahrgenommen wird. Im Poetry- und Schreibworkshop mit JJ Herdegen machen wir genau diese unterschiedlichen Perspektiven zum Ausgangspunkt für eigene Texte. Mit kreativen Schreibimpulsen nähern wir uns Fragen von Heimat, Vielfalt, Zugehörigkeit und Teilhabe. Dabei darf es persönlich oder gesellschaftlich, ernst oder humorvoll, konkret oder völlig fantasievoll werden. Du musst dich keiner bestimmten Gruppe zuordnen und brauchst keinerlei Erfahrung im Schreiben. Entscheidend ist allein die Lust, mit Sprache zu experimentieren und der eigenen Perspektive eine Stimme zu geben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Infos zur Workshopleitung: JJ Herdegen (they/keine Pronomen) ist Autor*in, medienschaffend, Speaker*in, macht und moderiert Poetry Slam und gibt Workshops. JJ hat Filmregie und Medienwissenschaft studiert und beschäftigt sich künstlerisch und in der Bildungsarbeit insbesondere mit Queerness, Diversity und gesellschaftlicher Teilhabe. Texte von JJ sind in verschiedenen Anthologien erschienen. Ein besonderes Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre eigene Stimme entdecken und sich gesehen und gehört fühlen können. Workshop-Policy: In diesem Workshop gibt es keinen Platz für Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Sexismus, Queerfeindlichkeit oder andere Formen von (struktureller) Diskriminierung. Awareness: bei Vorfällen könnt Ihr die Workshopleitung ansprechen. Dieser Workshop ist Teil des Rahmenprogramms des LandKulturGipfel 2026 und findet in Kooperation mit der Landesvereinigung für Kulturelle Bildung Bayern statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erwünscht.
Wie ist es, queer auf dem Land zu leben? Wo fühlen wir uns zugehörig – und wo vielleicht nicht? Was bedeutet Heimat, wenn die eigene Identität nicht überall selbstverständlich sichtbar sein kann? Und was müsste sich verändern, damit wirklich alle mit am Tisch sitzen? In diesem Poetry-Slam- und Schreibworkshop mit JJ Herdegen geht es um Eure Erfahrungen, Gedanken, Wünsche und Geschichten. Mit kreativen Schreibimpulsen entstehen eigene Texte – ernst, persönlich, politisch, humorvoll oder ganz anders. Dabei ist es egal, ob du schon lange schreibst oder zum ersten Mal einen eigenen Text ausprobierst. Niemand muss etwas Persönliches erzählen oder einen entstandenen Text vorlesen. Der Workshop bietet einen geschützten Raum zum Schreiben, Ausprobieren, Austauschen und Gehörtwerden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Infos zur Workshopleitung: JJ Herdegen (they/keine Pronomen) ist Autor*in, medienschaffend, Speaker*in, macht und moderiert Poetry Slam und gibt Workshops. JJ hat Filmregie und Medienwissenschaft studiert und beschäftigt sich künstlerisch und in der Bildungsarbeit insbesondere mit Queerness, Diversity und gesellschaftlicher Teilhabe. Texte von JJ sind in verschiedenen Anthologien erschienen. Ein besonderes Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre eigene Stimme entdecken und sich gesehen und gehört fühlen können. Workshop-Policy: In diesem Workshop gibt es keinen Platz für Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Sexismus, Queerfeindlichkeit oder andere Formen von (struktureller) Diskriminierung. Awareness: bei Vorfällen könnt Ihr die Workshopleitung ansprechen. Dieser Workshop ist Teil des Rahmenprogramms des LandKulturGipfel 2026 und findet in Kooperation mit der Landesvereinigung für Kulturelle Bildung Bayern statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erwünscht.