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Anmeldung möglich Tarnstrategien und Ideologie - Vortrag - Roth (10101GS)

Mi. 09.10.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Roth
Dozentin: Dr. Claudia Globisch

Die Referentin ist Assistenzprofessorin und Koordinatorin des Bereichs "Angewandte Methoden der Sozialwissenschaften" am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck.
In dem Vortrag werden Tarnstrategien und Ideologien der radikalen Rechten beleuchtet. Eingegangen wird auch auf Anti-Genderismus und Ethnopluralismus.
Einführende Worte und Moderation Philipp Winkler, M.A.. In Kooperation mit "Roth ist bunt".

Keine Anmeldung möglich Laut, stark und erfolgreich!? - Roth (10104GS)

Do. 24.10.2019 20:00 - 21:30 Uhr in Roth
Dozentin: Nadja Bennewitz

Ein historisches Ereignis: Dr. Elisabeth Selbert setzt 1949 im Grundgesetz den Artikel durch: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt". Es kam ihr vor, als habe sie in diesem Moment "einen Zipfel der Macht" in ihrer Hand gehabt.
Die bekannte Historikerin Nadja Bennewitz beleuchtet ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte. Nicht ohne Widerstände und Rückschläge wurde nach 1945 - nach den vielen verlorenen Errungenschaften aus der Weimarer Republik - erneut der Versuch gemacht, Frauen zu einer mit Männern gleichberechtigten Position in Politik, Gesellschaft und im Arbeitsleben zu verhelfen. Gleichwohl bewies das Modell der bürgerlichen Kleinfamilie eine zähe Langlebigkeit, wonach Frauen erst ab 1977 ohne Genehmigung ihres Ehemannes eine Arbeit aufnehmen durften. Alter Mief und patriarchale Bevormundung prägten die bundesdeutsche Nachkriegszeit bis zum Aufbruch der 68er-Bewegung und der in Folge eintretenden feministischen Bewegung.
Diese neue Frauenbewegung übte ohne Zweifel eine starke Wirkung auf Formen des Erziehungswesens, auf Umgangs- und Verhaltensformen, auf die Sprache und auf die Gesetzgebung aus.
Freuen Sie sich auf eine nahezu atemlose feministische Zeitreise, die sich auch in zeitgenössischen Schlagern, Werbespots und Filmsequenzen widerspiegelt und lebendig wird!
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Schwabach e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V.

Eintritt an der Abendkasse: 5,00 Euro
Keine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung möglich Rechte Szene - Vortrag - Roth (10106GS)

Do. 20.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Roth
Dozentin: Birgit Mair

Die Referentin klärt über extrem rechte Gruppierungen in Mittelfranken auf und geht dabei auch auf deren Aktivitäten im Landkreis Roth ein. Sie beleuchtet neben der Neonaziszene auch die Reichsbürgerszene sowie die Auftritte der AfD sowie AfD-naher Gruppierungen in Greding. Sie erläutert das Konzept des „völkischen Nationalismus“ innerhalb extrem rechter Bewegungen und geht auf mögliche Ursachen für Rechtsentwicklungen in Industriegesellschaften ein. Ein weiterer Schwerpunkt ihres Vortrags ist die Auseinandersetzung mit der sozialen Rhetorik innerhalb der extremen Rechten. In Kooperation mit "Roth ist bunt".

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich gem. Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Anmeldung möglich Die Mütter des Grundgesetzes - Roth (18007GS)

Di. 01.10.2019 (09:00 - 18:00 Uhr) - Fr. 25.10.2019 in Roth
Dozentin: Cordula Doßler

Das Grundgesetz feiert Geburtstag. 70 Jahre und noch kein bisschen angestaubt. Die Ausstellung zeigt die spannenden Anfänge und v.a. die "Mütter" des Grundgesetzes. Auf 17 Plakaten werden Lebensbilder von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel gezeigt – den vier weiblichen Mitgliedern des Parlamentarischen Rates. Sie erkämpften mit Art. 3, Abs. 2 – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetze.
Die Vernissage findet am Dienstag, 1. Oktober um 19.00 Uhr statt. Öffnungszeiten der Ausstellung: 1. bis 25. Oktober, montags bis freitags 9 - 18.00 Uhr.
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Schwabach e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V.

Anmeldung möglich Sehnsucht Heimat - Ausstellung - Roth (18009GS)

Mi. 08.01.2020 (09:00 - 18:00 Uhr) - Fr. 07.02.2020 in Roth
Dozentin: Karin Zargaoui

Für die Ausstellung wurden Menschen interviewt und fotografiert, die ihre alte Heimat verlassen und eine neue Heimat suchen mussten. Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg flüchten müssen, aber auch erst in den letzten Jahren geflüchtete, kommen darin zu Wort. Ein Einblick in konkrete Lebensgeschichten ermöglicht Identifikation, Mitgefühl, aber auch Respekt gegenüber der großen emotionalen Herausforderung, mit einem plötzlichen, umfassenden Heimatverlust umzugehen und sich fernab der Heimat als Person neu zu finden und zu verwurzeln.
Vernissage Donnerstag, 9. Januar 2020, 18.00 Uhr
Die Ausstellung ist jeweils montags bis freitags zwischen 09.00 und 19.00 Uhr geöffnet.
Kooperation mit Roth ist bunt

Keine Anmeldung möglich Das Reichsparteitagsgelände im Krieg - Hip (18100GS)

Sa. 19.10.2019 14:00 - 15:30 Uhr in Hilpoltstein
Dozentin: Hanne Leßau

Ab 1939 entstand auf dem Reichsparteitagsgelände - südlich des ehem. „Märzfeld-Bahnhofs“ gelegen - ein umfangreicher Lagerkomplex aus Kriegsgefangenenlager, Durchgangs- und Unterkunftslager. Bis April 1945 wurden hier tausende Zivilisten und Kriegsgefangene aus ganz Europa unfreiwillig zum „Arbeitseinsatz“ in der Landwirtschaft und der Industrie herangezogen. Mehrere tausend Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter starben.
Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl von Fotos, Zeichnungen, Briefen, Erinnerungen und persönlichen Dokumenten aus Privatbesitz. Biografien einzelner Kriegsgefangener und ziviler Zwangsarbeiter bringen individuelle Schicksale nahe und legen Zeugnis davon ab, dass das Reichsparteitagsgelände im Zweiten Weltkrieg Schauplatz und Tatort rassistischer Kriegsführung war.

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Erlangen, Schwabach und Schwarzachtal.
Auskunft/Anmeldung nur über die vhs Fürth, www.vhs-fuerth.de, info@vhs-fuerth.de, Tel. 0911/974-1700.
Anmeldung bis 11. Oktober.

Keine Anmeldung möglich Der Nürnberger Prozess - Hip (18103GS)

Sa. 11.01.2020 14:30 - 16:00 Uhr in Hilpoltstein
Dozentin: Geschichte für Alle e.V.

Auf welcher Rechtsgrundlage verhandelten die alliierten Siegermächte in Nürnberg? Worauf gründete sich der Anspruch eines fairen Verfahrens? Welche juristische, moralische und politische Dimension hatte der "Hauptkriegsverbrecherprozess"? Diese und andere Fragen werden im gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung geklärt. Angeklagte, Ankläger, Verteidiger, Zeugen und Richter sowie wesentliche Momente des Verfahrens kommen zur Sprache. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer Einblicke in die sogenannten Nachfolgeprozesse und die Entstehung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Die Führung beinhaltet auch die Besichtigung des Saals 600.

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Erlangen, Landkreis Bamberg, Schwarzachtal, Stein und Unteres Pegnitztal.
Auskunft/Anmeldung nur über die vhs Herzogenaurach, www.vhs-herzogenaurach.de, vhs@herzogenaurach.de, Tel. 09132/901-320, -321, -322.
Anmeldung bis 3. Januar. Kostenfreie Stornierung bis 3. Januar möglich.

Keine Anmeldung möglich Dokumentationsort Hersbruck/Happburg - Hip (18205GS)

Sa. 28.09.2019 14:00 - 16:00 Uhr in Hilpoltstein
Dozentin: Barbara Raub

Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Doggerstollen aufgesucht. Anfahrt mit eigenem Pkw.

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Erlangen, Stein, Unteres Pegnitztal, Schwarzachtal und Schwabach.
Auskunft/Anmeldung nur über die vhs Fürth, www.vhs-fuerth.de, info@vhs-fuerth.de, Tel. 0911/974-1700.
Anmeldung bis 20. September.

Keine Anmeldung möglich Zwischen Bücherverbrennung und Reichspogromnacht - Hip (18232GS)

Sa. 09.11.2019 14:00 - 16:00 Uhr in Hilpoltstein
Dozent: Hartmut Heisig

Wie lebte es sich in Erlangen in den Jahren 1933 bis 1945? Der Alltag wurde politisiert durch die Einbindung des Einzelnen in die "Volksgemeinschaft". Antisemitismus und Bücherverbrennung warfen ihre Schatten auf eine Stadt, die mit Kriegsausbruch an der "Heimatfront" lag. Eine besondere Rolle spielte die Universität: Rassenforschung und Zwangssterilisierungen sind nur zwei Beispiele hierfür. Der Bogen des Rundgangs spannt sich von den letzten Wahlen in der Weimarer Republik, der Reichspogromnacht (9. November 1938) bis zu Kriegsende und Entnazifizierung.

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Eckental, Herzogenaurach, Höchstadt/A., Landkreis Bamberg, und Landkreis Neustadt/A.
Auskunft/Anmeldung nur über die vhs Erlangen, www.vhs-erlangen.de, sekretariat@stadt.erlangen.de, Tel. 09131/862668.
Anmeldung bis 31. Oktober.

Keine Anmeldung möglich Fürther Kriminalmuseum - Hip (18234GS)

Sa. 23.11.2019 14:00 - 15:30 Uhr in Hilpoltstein
Dozent: Wilfried Dietsch

Im Keller des Fürther Rathauses liegt eine Leiche in ihrem Blut. Auf einem Schreibtisch steht noch ein Aschenbecher mit Zigarettenresten des Opfers. Ein Glas ist umgefallen. Daneben befindet sich ein Tresor, dem man ansieht, dass sich der Täter daran zu schaffen gemacht hat. Kleine schwarze Nummerntafeln der Spurensicherung erinnern an Tatort-Sendungen im Fernsehen. Dieser Eindruck täuscht: Alle Situationen wurden von der Fürther Mordkommission arrangiert und in Szene gesetzt, beruhen aber auf tatsächlichen Fällen. Bei der Führung mit dem ehemaligen Leiter der Fürther Polizeidirektion werden spektakuläre Kriminalfälle aus den vergangenen 200 Jahren präsentiert. Zudem werden die Teilnehmer mit aktuellen Themen aus der Polizeiarbeit, von Drogenkriminalität über Kriminaltechnik bis zur Rechtsmedizin, konfrontiert.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Cadolzburg.
Auskunft/Anmeldung nur über die vhs Schwarzachtal, www.vhs-schwarzachtal.de, info@vhs-schwarzachtal.de, Tel. 09187/909010.
Anmeldung bis 15. November.



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