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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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Anmeldung möglich Tarnstrategien und Ideologie - Vortrag - Roth (10101GS)

Mi. 09.10.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Roth
Dozentin: Dr. Claudia Globisch

Die Referentin ist Assistenzprofessorin und Koordinatorin des Bereichs "Angewandte Methoden der Sozialwissenschaften" am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck.
In dem Vortrag werden Tarnstrategien und Ideologien der radikalen Rechten beleuchtet. Eingegangen wird auch auf Anti-Genderismus und Ethnopluralismus.
Einführende Worte und Moderation Philipp Winkler, M.A.. In Kooperation mit "Roth ist bunt".

Anmeldung möglich "Seid laut!" Für ein politisch engagiertes Christentum - Hip (10102GS)

Do. 10.10.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Hilpoltstein
Dozent: Burkhard Hose

Burkhard Hose ist Priester und Studentenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg. Er ist ein Mann der Tat und überzeugt davon, dass man als Christ nicht unpolitisch sein kann und darf. Er fordert uns auf, laut zu werden. Gegen soziale Ungerechtigkeit. Gegen machtorientierte Meinungsmache. Gegen eine Politik, die christliche Werte instrumentalisiert und aushöhlt. Stattdessen stellt der engagierte Pfarrer den Menschen in den Mittelpunkt. Für einen gemeinsamen Dialog. Für eine ethische Zukunft. Für ein christliches Miteinander.
Erleben Sie den Autor hautnah in einer Lesung mit anschließender Diskussion.
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Schwabach e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V.

Anmeldung möglich "Das Land, in dem ich leben will" - Hip (10103GS)

Mo. 14.10.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Hilpoltstein
Dozent: Klaus Schubert

Mehrere kurze Filme in der ungewöhnlich beleuchteten Kirche werfen nachdenkliche und humorvolle Blicke auf das Nebeneinander und Miteinander in unserer Gesellschaft und die Probleme des Alltags.
Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch bei einem kleinen Imbiss. Der Abend ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung besucht werden.
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Schwabach e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V.

Keine Anmeldung möglich Laut, stark und erfolgreich!? - Roth (10104GS)

Do. 24.10.2019 20:00 - 21:30 Uhr in Roth
Dozentin: Nadja Bennewitz

Ein historisches Ereignis: Dr. Elisabeth Selbert setzt 1949 im Grundgesetz den Artikel durch: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt". Es kam ihr vor, als habe sie in diesem Moment "einen Zipfel der Macht" in ihrer Hand gehabt.
Die bekannte Historikerin Nadja Bennewitz beleuchtet ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte. Nicht ohne Widerstände und Rückschläge wurde nach 1945 - nach den vielen verlorenen Errungenschaften aus der Weimarer Republik - erneut der Versuch gemacht, Frauen zu einer mit Männern gleichberechtigten Position in Politik, Gesellschaft und im Arbeitsleben zu verhelfen. Gleichwohl bewies das Modell der bürgerlichen Kleinfamilie eine zähe Langlebigkeit, wonach Frauen erst ab 1977 ohne Genehmigung ihres Ehemannes eine Arbeit aufnehmen durften. Alter Mief und patriarchale Bevormundung prägten die bundesdeutsche Nachkriegszeit bis zum Aufbruch der 68er-Bewegung und der in Folge eintretenden feministischen Bewegung.
Diese neue Frauenbewegung übte ohne Zweifel eine starke Wirkung auf Formen des Erziehungswesens, auf Umgangs- und Verhaltensformen, auf die Sprache und auf die Gesetzgebung aus.
Freuen Sie sich auf eine nahezu atemlose feministische Zeitreise, die sich auch in zeitgenössischen Schlagern, Werbespots und Filmsequenzen widerspiegelt und lebendig wird!
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Schwabach e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V.

Eintritt an der Abendkasse: 5,00 Euro
Keine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung möglich Frauen macht Politik! - Hip (10105GS)

Di. 05.11.2019 19:00 - 21:00 Uhr in Hilpoltstein
Dozentin: Petra Winterstein

Haben es Frauen schwerer in der Politik als Männer? Wie sahen die Wege in die Politik bei den verschiedenen politisch tätigen Frauen aus? Haben Frauen einfach weniger Interesse an politischen Themen? Wo liegen Möglichkeiten, aber auch Hindernisse?
Der Abend soll in gemütlicher Stammtisch-Atmosphäre im Gespräch mit Frauen aus der Politik diese und andere Fragen klären. Nicht nur für Frauen.
Kostenfreies Angebot, Speisen und Getränke sind selbst zu bezahlen.
In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Schwabach e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung Roth-Schwabach e.V.

Anmeldung möglich Rechte Szene - Vortrag - Roth (10106GS)

Do. 20.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr in Roth
Dozentin: Birgit Mair

Die Referentin klärt über extrem rechte Gruppierungen in Mittelfranken auf und geht dabei auch auf deren Aktivitäten im Landkreis Roth ein. Sie beleuchtet neben der Neonaziszene auch die Reichsbürgerszene sowie die Auftritte der AfD sowie AfD-naher Gruppierungen in Greding. Sie erläutert das Konzept des „völkischen Nationalismus“ innerhalb extrem rechter Bewegungen und geht auf mögliche Ursachen für Rechtsentwicklungen in Industriegesellschaften ein. Ein weiterer Schwerpunkt ihres Vortrags ist die Auseinandersetzung mit der sozialen Rhetorik innerhalb der extremen Rechten. In Kooperation mit "Roth ist bunt".

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich gem. Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Anmeldung auf Warteliste Das Bauhaus: Ein Mythos wird 100 - Gre (10205)

So. 03.11.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Greding
Dozentin: Prof. Dr. Melanie Von Claparéde

Im Jahr 1919 gründete der Avantgarde-Architekt Walter Gropius (1883-1969) in Weimar das Bauhaus, benannt nach der Bauhütte des Mittelalters.
Mit der neuen Einheit aus Kunsthochschule, Kunstgewerbeschule und Bauakademie wollte er zeitgemäßes Wohnen für eine veränderte, moderne Gesellschaft schaffen. In den 14 Jahren seines Bestehens – es wurde, 1925 nach Dessau umgezogen, 1933 von der nationalsozialistischen Kulturbehörde geschlossen – avancierte das Bauhaus zu einer bis heute wirksamen stilbildenden Institution.
Berühmte Künstler wie Paul Klee, Johannes Itten, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer konnte Gropius als Lehrer gewinnen. Und Mies van der Rohe, der später in den USA, in Chicago, Architekturgeschichte schrieb. Nach dem ganzheitlichen Konzept war alles unter einem Dach: Werkstätten für Bildhauerei und Wandmalerei, Tischlerei, Töpferei sowie eine Bühnenabteilung, eine Weberei, eine Druckerei, eine Buchbinderei und eine Glas- und Metallwerkstatt.
„Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers“, schreibt Walter Gropius in seinem Manifest, und: „Das Endziel allen künstlerischen Tuns ist der Bau“. Seine Bedingung, dass jeder Künstler und jeder Architekt eine Handwerkslehre absolvieren muss, sollte wahrlich für heutige Studenten ein Vorbild sein.
Der Vortrag mit Prof. Dr. Melanie von Claparéde findet in Kooperation mit dem Archäologie Museum Greding statt. Anmeldung erforderlich bis zum 25.10.

Anmeldung auf Warteliste "Blauer Reiter" in München und Murnau - Gre (10206)

Mi. 13.11.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Greding
Dozentin: Prof. Dr. Melanie Von Claparéde

Ungemeine Suggestivkraft haben die Bilder. Sie leuchten in den Primärfarben Rot, Blau und Gelb und in deren Sekundärfarben Violett (Lila geht gar nicht!), Grün und Orange.
Die Bildnisse, die Landschaften und Stillleben von Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter, von Franz Marc und August Macke, die kleinen „inneren Gedanken“ von Paul Klee. Nicht die äußere, getreue Wiedergabe der Natur ist das Ziel der Maler. Das hat inzwischen längst das neue Medium Photographie übernommen. Es ist die ganz individuelle, seelische Erfahrung, das eigene Sehen, das sie, beeinflusst von Gauguin und van Gogh, zum Ausdruck bringen.
Notwendig und logisch führt dieser künstlerische Weg in die Abstraktion, nicht zum Abbild, sondern eher zum Sinnbild und zur Abwendung von allem Akademischen, Herkömmlichen. Die Maler sind auch nicht im eigentlichen Sinne eine Künstlergruppe, sondern sie scharen sich mit ihren Ausstellungen in München um die Programmschrift, den Almanach „Der Blaue Reiter“, 1911 von Kandinsky und Marc gegründet. 1936, 1937 wurden ihre Bilder aus den Museen entfernt und in der Schandausstellung „Entartete Kunst“ im neu erbauten Haus der Kunst präsentiert. Heute ist das Wort „entartet“ zu einem Adelsprädikativ geworden. Die Werke sind heute auf die Museen der Welt verteilt. Der beste Ort für uns sie zu sehen, liegt „vor der Haustür“: im Lenbach-Haus in München.
Der Vortrag von Prof. Dr. Melanie von Claparède findet in Kooperation mit dem Archäologie Museum Greding statt. Anmeldung erforderlich bis zum 5.11.

Anmeldung auf Warteliste Unser Weltbild - Gre (10207)

Do. 21.11.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Greding
Dozent: Gerhard Ruppert

Schon vor Jahrtausenden versuchten Menschen, aus Beobachtungen auf der Erde und den Gestirnen logische Vorstellungen von der Beschaffenheit der Welt abzuleiten. Angefangen von der Himmelsscheibe von Nebra, die als älteste konkrete Himmelsdarstellung gilt, bis zu dem heutigen heliozentrischen Weltbild, hat eine lange wissenschaftliche Reise stattgefunden. Welche Ideen und welche Sichtweisen haben sich auf diesem Weg durchgesetzt? Welche Fragen tauchten zu den jeweiligen Weltmodellen auf und wie hat sich dadurch das Weltbild verändert? Auf diese Reise der Erkenntnis, die sich über ca. 3000 Jahre erstreckt, möchte Sie der Vortrag gerne gedanklich mitnehmen.
In Kooperation mit dem Archäologie Museum Greding. Anmeldung erforderlich bis zum 13.11.

Anmeldung möglich Hokus Pokus Fliegendreck - Hei (10301GS)

Fr. 11.10.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Heideck
Dozent: Hermann Seis

Die Hexenverfolgungen in unserer Region Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts, konkret zwischen 1570 und 1630 konnten Menschen beider Konfessionen treffen. Entscheidend war, neben den Ängsten der Bevölkerung selbst, der Wille des jeweiligen Landesherrn und die Nähe zu seinem Regierungssitz. Laibstadt ist nur 8 Kilometer vom damals schon seit 1562 evangelischen Nennslingen entfernt, wo es 1590 zu einem großen Hexenbrand kam. Der Ellinger Hexenhenker war auch dort aktiv. Die Laibstädter konnten von Glück reden, dass dieser Funke damals nicht übersprang. Sich in der heutigen Zeit mit dem Thema zu befassen ist kein Anachronismus. Wir Deutschen reisen zu Tausenden jedes Jahr in Länder, in denen Hexen und Schadenszauberer“ immer wieder vom Mob auf der Straße getötet werden.



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